Definition
Mutterschaftsgeld
Mutterschaftsgeld ist eine gesetzliche Leistung in Deutschland, die werdende Mütter während des Mutterschutzes finanziell unterstützt. Es wird gezahlt, um den Verdienstausfall vor und nach der Geburt auszugleichen und eine sichere Grundlage für die Zeit rund um die Geburt zu schaffen.
Anspruch auf Mutterschaftsgeld
- Frauen, die gesetzlich krankenversichert sind und sich in einem Arbeitsverhältnis befinden.
- Selbstständige mit freiwilliger gesetzlicher Krankenversicherung und Krankengeldanspruch.
- Arbeitslose, die Arbeitslosengeld I oder Krankengeld beziehen.
Höhe und Bezugsdauer
- Der Betrag des Mutterschaftsgeldes beträgt maximal 13 Euro pro Kalendertag, ergänzt durch einen Zuschuss des Arbeitgebers, sodass der Nettogehalt vollständig gedeckt wird.
- Der Bezug beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt (zwölf Wochen bei Mehrlingsgeburten oder Frühgeburten).
Beantragung
Das Mutterschaftsgeld wird bei der gesetzlichen Krankenkasse beantragt. Für den Antrag ist eine ärztliche Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin notwendig.
Mutterschaftsgeld ist ein wichtiger Bestandteil des Mutterschutzes und schützt werdende Mütter vor finanziellen Unsicherheiten, während sie sich auf die Geburt und die erste Zeit mit ihrem Kind konzentrieren können.